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23.06.2016 // 45 Fun Facts über Serfaus-Fiss-Ladis

Staunen Sie mit: Hier kommt unsre ultimative Liste der erstaunlichen Fakten über das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis.

Die Bergwelt im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis lädt zum Staunen ein. Doch neben der Landschaft und den herrlichen Panoramen gibt es auch andere, weniger spektakuläre Dinge, die aber ebenfalls recht erstaunlich sind. Und sei es auch nur, um nach dem Urlaub zu Haus ein wenig mit Insiderwissen zu glänzen. Hier sind 45 erstaunliche Fakten über das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis, die auch mancher Einheimische nicht weiß:

 

Topografie und Klima

  • Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis befindet sich auf einem Hochplateau in 1.200 - 1.400 m über dem Tiroler Inntal. Erholungsurlaub in Serfaus-Fiss-Ladis
  • Eingerahmt wird es von den imposanten 3.000er-Bergen der Samnaungruppe und den Ötztaler Alpen.
  • Das Großraum-Skigebiet liegt zwischen 1.200 und 2.828 m Seehöhe. 75% des Gebiets liegen sogar über 2.000 m – ideale Voraussetzungen, auch an Ostern hier noch Schnee vorzufinden.
  • Die Region bietet 2.000 Sonnenstunden pro Jahr.

 

Wintersport

1954 wurde der erste Schlepplift in Serfaus errichtet. Inzwischen stehen Ihnen für den Wintersport insgesamt

  • 212 Pistenkilometer 
  • 66 modernen Liftanlagen
  • 116 km Langlaufloipen
  • 10 km Rodelbahn

zur Verfügung.

 

Schneemassen

  • Das Skigebiet Serfaus-Ladis-Fiss gilt als schneesicher bis Ostern. In 2012 betrug die maximale Schneehöhe 160 cm, in 2014 45 cm. 
  • 30 Pistenmaschinen sind täglich jede Nacht im Einsatz, um die Abfahrten für den nächsten Tag zu präparieren.
  • 80 % der Pisten sind beschneibar
  • Für die maschinelle Beschneiung stehen 1.181 Schneekanonen bereit.
  • Der technisch erzeugte Schnee besteht lediglich aus Luft und Wasser. Das Wasser hat sogar Trinkwasser-Qualität.

 

Menschenmassen

  • An Spitzentagen genießen hier ca. 21.000 Schneesportler den Skispaß.
  • Mit den Anlagen können 90.000 Personen pro Stunde befördert werden.
  • In der Wintersaison sind hier weit über 1.000 Personen beschäftigt.

 

Geldmassen

  • Allein in den letzten 10 Jahren wurden über 200 Millionen Euro für die Verbesserung des Skigebietes investiert. 
  • Pro Jahr werden durchschnittlich 50.000 Euro in die Rekultivierung und Begrünungsarbeiten investiert.

 

Kulinarik

  • 24 Bergrestaurants wetteifern darum, Sie mit auserlesenen Speisen und typisch Tiroler Gastfreundschaft zu verwöhnen.
  • Die Produkte der Gastronomiebetriebe werden großenteils von heimischen Bauern geliefert.

 

Kultur, Geschichte und Architektur

Serfaus, Fiss und Ladis sind 3 geschichtsträchtige Dörfer mit rätoromanischen Wurzeln.

  • Der historische Ortskern von Ladis geht auf die Romanik zurück.Burg Laudegg in Serfaus-Fiss-Ladis
  • Die ersten Besiedlungsspuren von Fiss weisen sicher auf 50 n.Chr. zurück (Bau einer Römerstraße), liegen aber wohl noch deutlich davor. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1288.
  • Serfaus wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und verfügt noch über einen Kirchturm aus der rätoromanischen Epoche.
  • Burg Laudegg wurde im frühen Mittelalter (13. Jahrhundert) erbaut. Die Burgruine befindet sich heute im Privatbesitz und kann zeitweise besichtigt werden.
  • Die Bergkapelle auf Komperdell ist mit einem ungewöhnliche Altar ausgestattet: Er besteht aus einem gemauerten Natursteinsockel, als Altartisch dient ein halbierter Baumstamm.
  • Die Bergiselschanze und die Stationen der Hungerburgbahn wurden von der irakisch-britischen Star-Achitektin Zaha Hadid entworfen.
  • Insgesamt 15 Themenwege laden ein, Kultur, Fauna und Flora der Umgebung näher kennenzulernen, zum Beispiel der „Blumenweg“ und der „Panorama Genussweg“, oder um die Sinne zu schulen, zum Beispiel die drei Sinneswege „Six Senses“, „Kraft- und Sinnesweg“ und „Fisse Gonde“

 

Gesundheit, Umwelt & Verkehr

  • Im Skigebiet können Sie an insgesamt 19 Wohlfühlstationen wieder auftanken.
  • Alle Ärzte in Serfaus-Fiss-Ladis verfügen über eine Hausapotheke, wo Sie alle gängigen Medikamente erhalten.
  • In Ladis am Fuß der Burg Laudegg entspringen zwei heilsame Schwefelquellen, die für Badekuren genutzt werden.  
  • Der 1212 entdeckte Niggl-Brunnen ist ein Sauerbrunnen und spendet ein Mineralwasser, das reich an Spurenelementen ist und als Trink-Kur bei Erkrankungen von Niere und Leber, Darm, Magen, Bauchspeicheldrüse, Verschleimung der Atemwege, Appetitlosigkeit und bei Schilddrüsenleiden hilft.
  • Die Abfahrten werden im Sommer als Weideflächen für das Vieh aus der Region genutzt.
  • Serfaus ist seit den 1970er Jahren autofrei. Die Dorfstraße, gleichzeitig Zufahrtstraße für das Skigebiet Komperdell, endet am Ortseingang im Parkhaus.
  • Seit 1985 verkehrt stattdessen hier als innerörtliches Verkehrsmittel, in einem Tunnel unter der Dorfstraße,  die kleinste und höchstgelegenste Luftkissenbahn der Welt - kostenlos, geräuschlos, vibrationsfrei und umweltschonend auf einer Strecke von 1.280 über 4 Stationen. Sie kann bis zu 2.000 Personen/Stunde befördern.

 

Auszeichnungen

  • 2007 gewannen die Bergbahnen Fiss-Ladis mit dem Projekt Sommer-Funpark und TUMI den Tiroler Innovationspreis 2007. Außerdem wurden sie für den Staatspreis nominiert.
  • 2008 erhielt  das Familienparadies Serfaus-Fiss-Ladis die höchste Auszeichnung des Tiroler Tourismus: den „Tirol Touristica Preis 2008“.


Freibäder und Badeseen

Seen in Serfaus-Fiss-LadisFür ungetrübte Badefreuden im Sommer stehen mehrere Freibäder und Badeseen in der Umgebung zur Verfügung:

  • in Serfaus und Prutz jeweils ein beheiztes Freibad mit Rutsche
  • in Ladis und Kaunerberg jeweils ein Naturbadesee (Überwasser und Schnadiger Weiher)
  • in Ried ein Badesee mit Rutsche

 

Fun & Action

Spaß und Action garantieren unter anderem

  • 7 Funparks, zum Beispiel beim Schwerelosschweben auf dem Skyswing im Fiss Summer Fun Park
  • Renn- , Speed- , Carvingstrecke
  • Nachtskilauf und Rodelabend

 

Lokalmaskottchen

Wie viele Ski- und Urlaubsgegenden hat auch Serfaus-Fiss-Ladis seine Symboltiere:

  • in Serfaus regiert das Murmeltier Murmli
  • in Fiss-Ladis waltet Almkuh Berta ihres Amtes

© www.foto-mueller.com (1), Andreas Kirschner (2)

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