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23.06.2016 // Alpenmetropole Innsbruck: Diese Sehenswürdigkeiten sind bei Ihrem Tagesauslug Pflicht

 

Wenn Sie Ihren Urlaub in Serfaus-Fiss-Ladis von weiter her antreten und nicht gerade aus der Umgebung von Innsbruck kommen, sollten Sie der Alpenmetropole unbedingt einen Besuch abstatten. Neben Großstadtflair und österreichischer Gastfreundschaft hat die Hauptstadt auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Die etwa 100 Kilometer von Fiss und Umgebung bis nach Innsbruck können Sie mit dem Auto direkt über die Autobahn A12 in einer guten Stunde zurücklegen. Doppelt so lange, aber etwas gemütlicher und landschaftlich reizvoller geht es mit dem Bus bis Landeck und ab Landeck dann mit der Österreichischen Bahn.

Innsbruck ist geprägt von den Bauwerken historischer Persönlichkeiten wie Kaiser Maximilian I., Maria Theresia und Erzherzog Leopold V., so dass sich hier neben vielen sakralen Bauten auch etliche weltliche historische Gebäude befinden. Neben der gotisch-barocken Altstadt mit ihren vielen historischen Sehenswürdigkeiten bietet Innsbruck aber auch moderne Elemente, die Sie sich unbedingt anschauen sollten.

 

Alt und neu, kirchlich und weltlich - das sollten Sie in Innsbruck gesehen haben

In unmittelbarer Nähe zum landesfürstlichen Hofgarten befinden sich der Leopoldsbrunnen mit dem Reiterstandbild Erzherzog Leopolds V. und die Hofburg mit ihren Prunkräumen, die aus der Renaissance-Zeit stammende kaiserliche Hofkirche mit den Schwarzen Mandern (schwarze Männer; gemeint sind die Bronzestatuen vor dem Grabmal Kaiser Maximilians I.) und Silberner Kapelle und die Jesuitenkirche aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts sowie das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Auch das moderne Congress hat hier in prominenter Lage seinen Platz gefunden.

Vom Hofgarten aus gelangen Sie auch schnell zum Goldenen Dachl, dem Wahrzeichen der Stadt, und zur Landschaftlichen Pfarrkirche Mariahilf auf der anderen (linken) Inn-Seite. Die Kirche wurde, wie viele andere Bauwerke in Innsbruck, von Christoph Gumpp erbaut. Vom Erker des Goldenen Dachl haben Sie einen herrlichen Ausblick auf die Innsbrucker Altstadt.

Wanderurlaub in Serfaus-Fiss-Ladis

Ebenfalls zentral gelegen und in unmittelbarer Nähe zum Goldenen Dachl befindet sich als ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Innsbruck der 51 Meter hohe Stadtturm in der Herzog-Friedrich-Straße. Er wurde Mitte des 15. Jahrhunderts an das Alte Rathaus angebaut. Über 148 Stufen gelangen Sie zu der 31 Meter hoch gelegenen Aussichtsplattform, die die Mühen des Aufstiegs reichlich entlohnt.

Mitten in der pulsierenden Maria-Theresien-Straße steht die Annasäule, ein Denkmal zur Erinnerung an die Befreiung vom bayerischen Einfall 1703. Gleich am Anfang der Straße residiert die Alte Spitalskirche mit ihren barocken Stuckelementen, am Ende der Straße die von Maria Theresia in Auftrag gegebene dreitorige Triumpfpforte in römischer Manier.

Etwas weiter entfernt vom Zentrum werden Sportinteressierte sicher auch den geschichtsträchtigen Bergisel mit seiner modernen Sprungschanze und die Olympiaworld besuchen wollen. Das Café im Turm bietet einen herrlichen Panorama-Rundblick aus 47 Metern Höhe.

Direkt am Fuße des Bergisel befinden sich Basilika Wilten und Stift Wilten. Die Prämonstratenser Stiftskirche Wilten, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen und die auch die Heimat der Wiltener Sängerknaben ist, beeindruckt durch ihre barocke Ausstattung und die Deckenfresken von Kaspar Waldmann.


Sehr weit außerhalb der Stadt und vom Zentrum aus kaum noch zu Fuß zu erreichen liegt südöstlich von der Olympiaworld das weithin sichtbare Schloss Ambras, dessen Ursprünge auf eine mittelalterliche Burg zurückgehen, mit seiner etwa 20 Hektar großen Parkanlage.

Wenn Sie dagegen von der Olympiaworld an der Sill entlang Richtung Norden fahren, gelangen Sie zunächst zum Stadtpark Rapoldi im Stadtteil Pradl. Noch etwas weiter nördlich, ebenfalls an der Sill im Innsbrucker Stadtteil Dreiheiligen steht das Anfang 1500 erbaute Zeughaus. Die Bezeichnung deutet bereits auf seine historische Bedeutung und Funktion hin: Zur Zeit Kaiser Maximilians I. diente das Gebäude als militärisches Waffenarsenal (Rüstkammer), bis Ende der Monarchie im Jahre 1918 als Kaserne. Heute befindet sich darin ein Ableger des Museums für Landesgeschichte.

 

Innsbruck erkunden - fremdgeführt oder auf eigene Faust

 Alpenlandschaft Tirol

  • Wenn Sie sich nicht selbst mit dem Stadtplan auf Entdeckungstour durch Innsbruck begeben möchten, sollten Sie den Sightseeing-Bus The Sightseer in Anspruch nehmen. Er bringt Sie zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, zusätzlich erhalten Sie interessante Informationen über den Lautsprecher.
  • Das 24-Stunden-Ticket ermöglicht auch eine Kombination aus Führung und Eigenexpedition: Wenn Sie eine Sehenswürdigkeit näher interessiert, können Sie dann dort aussteigen und die Tour unterbrechen und dann mit einem späteren Sightseeing-Bus Ihre Stadtrundfahrt fortsetzen. Die Preise sind recht moderat und familienfreundlich: Ein Erwachsener zahlt knapp 11 Euro, dafür darf dann auch ein Kind bis 15 Jahren gratis mitfahren.
  • Ebenfalls interessant ist die Innsbruck Card, die Ihnen zahlreiche Vergünstigungen und zum Beispiel auch kostenlosen Eintritt in alle Museen und Sehenswürdigkeiten bietet.


Es gibt also viel zu sehen in der altehrwürdigen Alpenmetropole Innsbruck, und wenn Ihnen ein einziger Tag nicht ausreicht, sollten Sie einfach eine Fortsetzung einplanen.

© www.foto-mueller.com (2), Foto Mayer Serfaus (1)

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