Gebhard

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Zweimal L'Officiel

5. November 2026

Hotel Gebhard in Fiss von außen: Tiroler Haus mit Holzbalkonen und Blumen, daneben ein altes Holzhaus, darüber Wolken

L'Officiel gibt es seit 1921. Gegründet wurde es in Paris als Blatt der Haute Couture, heute ist es eine der ältesten Modezeitschriften der Welt und erscheint in vielen Ländern. Die belgische Ausgabe kommt aus Brüssel, aus demselben Verlagshaus wie der Hotelführer von ELLE Décoration, in dem das Hotel Gebhard schon stand. Im Mai 2026 kam von dort die Frage, ob wir in der Hotelauswahl der Sommerausgabe erscheinen möchten. 2026 wurde daraus zweimal.

Das Heft

L'Officiel ist kein Reisemagazin. Es geht um Mode, Schmuck, Uhren, Design und um die Orte, an denen Menschen mit Sinn dafür ihre Zeit verbringen. Die Hotels stehen im Heft zwischen den Dingen, nicht in einer eigenen Reisebeilage. Wer dort blättert, liest über eine Uhr, einen Champagner und dann über ein Haus in den Bergen.

Ausgabe 35, Sommer

Seite 231, die vorletzte Seite des Hefts. Das Hotel Gebhard steht dort neben einer Uhr von Rado, einer Sonderedition von Taittinger, Schmuck von Atelier Wittmann und einem Strandclub an der türkischen Ägäis. Der Text beginnt mit einem Satz, den wir gern unterschreiben: Das Hotel Gebhard sei das genaue Gegenteil dessen, was man in Tirol erwartet. Keine Jagdtrophäen, keine Folklore. Stattdessen klare Linien, Material aus der Region, Möbel aus der Tischlerei, neunzehn Zimmer in einem Stil, der in den Alpen selten ist.

Ein Buchstabe ist dabei verrutscht. Im Fließtext steht richtig Fiss, im Titel aber Fisse. Die Redaktion hat sich dafür entschuldigt und das Haus ein zweites Mal ins Heft genommen.

Die Ausgabe im September

Mitte September erschien die nächste Ausgabe, darin eine zweite, kürzere Notiz. Das Hotel Gebhard, schreibt die Redaktion dort, deute das alpine Leben in einer entschieden zeitgenössischen Fassung. Hinter der Tiroler Fassade liege ein Boutiquehotel mit neunzehn Zimmern, in dem Materialien aus der Gegend, Möbel aus dem Handwerk und klare Linien die alten Muster ersetzen. Eine leise Eleganz, die jede Jahreszeit zur Einladung macht, langsamer zu werden.

Was ins Heft nicht passte

Auf ein Sechstel einer Seite passt nicht alles, darum hier das Haus im Ganzen. Das Hotel Gebhard liegt mitten im Dorf Fiss, auf 1.436 Metern. Seit 1983 führt es die Familie, heute in zweiter Generation. Außen ist es ein Tiroler Haus, innen ein modernes Boutiquehotel. Eine klassische Hotelküche gibt es nicht. Am Morgen gibt es Frühstück, tagsüber und am Abend die Brotzeit zum Selbermachen aus den Kühlschränken im Freiraum, mit Käse, Speck und Brot aus der Region, dazu am Abend die Pinsa Romana. Im Wellnessbereich warten finnische Sauna, Bio-Kräutersauna, Dampfbad und Infrarotkabine, täglich von 16 bis 20 Uhr und für alle Gäste ohne Aufpreis.

Wie aus dem alten Speisesaal ein Wohnzimmer wurde, erzählt der Beitrag Vom Speisesaal zum Wohnzimmer. Die erste Seite aus dem Verlagshaus in Brüssel steht in Zwei Seiten in ELLE Décoration.

Weiter Blick in den Gastraum mit Tischen, Bank und Rundleuchte
Wellnessbereich mit Glasfront zur Sauna, Holzschränken und rundem Teppich

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